Newsflash
Kurzmeldungen!!Hier findet ihr kurzfristige Änderungen oder Terminverschiebungen. |
| Reisebericht Hüttenwanderung 2010 in Österreich |
|
|
|
| Kinderklub Upsalaklub | |||
|
Zum 5. Mal fand unsere Hüttenwanderung in den Sommerferien vom 11.Juli- 18.Juli 2010 statt. Wir unternahmen diese Fahrt mit 19 Kindern im Alter von 9- 13 Jahren. Ziel war das Virgental in Osttirol. Wir fuhren ca. 10 Stunden mit dem Bus (Busunternehmen Kitzigreisen) um in Hinterbichl die erste Nacht in der Pension Bergkristall zu verbringen. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Einweisung und Belehrung stiegen wir dann in den Berg hinauf. Unsere erste Station war die Lasörlinghütte auf ca. 2350m. Nach ca. 5,5 Stunden kamen wir mit den Kindern an und stärkten uns mit Skiwasser und Kaiserschmarrn. Für unsere Stadtkinder war der Aufstieg zur 1. Hütte der schwierigste Abschnitt der diesjährigen Wanderung. Untergebracht wurden die Kinder in zwei Bettenlager. Unser Hüttenwirt Harald betreute uns wieder supertoll. Man kann diese Hütte nur weiterempfehlen. Das Tourismusbüro in Virgen sperrte den Weg über das Bergertörl zur Bergerseehütte, da jede Menge Geröll beim Abstieg vorhanden war und einige Stahlseilhalterungen defekt waren. Nach Rücksprache mit Harald traute er es uns jedoch zu mit der nötigen Ruhe und Aufmerksamkeit die Gruppe über das Törl zu führen. Für die Kinder war dieser zweite Wandertag der schönste und zugleich spannenste der Hüttentour. Wir teilten die Kinder in vier Gruppen ein und unter Führung eines Erwachsenen begann der Abstieg vom Bergertörl zur Bergerseehütte. Da zwischen den Gruppen ein entsprechend großer Abstand bestand waren herunterstürzende Steine die beim Abstieg von den Kindern ausgelöst wurden kein Problem und alle Gruppen kamen gefahrlos über die Geröllfelder und durch die Klamm zur Hütte. Bei der Bergerseehütte (2182m) erwartete uns eine große Überraschung. Die Hütte wurde an diesem Tag mit einem Hubschrauber insgesamt 7x mit Lebensmitteln und Getränken beliefert. Die Hütte mit See liegt traumhaft schön. Zwei unserer Kinder sind sogar im See baden gegangen. Empfehlenswert ist der Moorrundweg um den See. Am nächsten Tag ging es zur Neuen Reichenberger Hütte. Der längste Weg unserer Wanderung. Los ging es über den Panoramaweg, mit traumhaften Blick zum Großglockner und Großvenediger. Der Weg war relativ eben und daher sehr leicht zu bewandern. Anders waren die Anstiege zur Micheltalscharte (2652m) und zur Roten Lenke (2794m). Die Kinder waren froh nach 6,45h die Neue Reichenberger Hütte (2586m) erreicht zu haben. Übrigens waren wir noch nie schneller mit einer Kindergruppe unterwegs. Nach einer kurzen Stärkung sind einige Kinder im See direkt vor der Hütte baden gegangen (ich auch und es war eisekalt) und andere haben nach Kristallen gesucht. Auch diese Hütte ist klasse. Am nächsten Tag ging die Wanderung durch das Dabertal zur Clarahütte (2038m). Das Dabertal ist wunderschön und wir mußten über mehrere Schneefelder laufen. Es ist ein sehr enges Tal und der Weg ist an zwei drei Stellen nicht einfach zu begehen. Dort lösen sich Teile des Weges auf und wir mußten dort besonders vorsichtig die Kinder durchführen. Nach 5,5h erreichten wir die Clarahütte. Dort mußten wir enger im Lager zusammenrücken, da uns nur ein Notlager und ein Bettenlager für 10 Personen vorgesehen aber mit 14 belegt werden mußte. Egal das konnte uns die gute Laune nicht verderben. Sechs unsere Kinder studierten spontan einen Tanz ein den sie dann sehr zum Vergnügen der Anderen vorführten. Der Letzte Tag der Wanderung führte uns über die Umballwasserfälle zurück zur Pension Bergkristall. Der Lehrpfad an den Wasserfällen und natürlich die letzte Rast am Fuße der Wasserfälle in der Pebellalm bildeten die Highlights unseres Abstieges. Nachmittags und am nächsten Tag waren wir im Freibad in Virgen. Die Wasserrutsche, der 3m-Turm, das Sprungbrett, Wasserballspiel Jungen gegen Mädchen und natürlich Pizza & Pommes standen auf unser Programm. Man hatten wir in dieser Woche ein großes Glück mit dem Wetter. Meistens Sonne nur am ersten Tag ein kurzes Gewitter. Am letzten Abend ging dann aber das große Unwetter los. Als wir auf dem Weg zum Abendbrot waren schüttete es wie aus Eimern. Alle waren pitschnass im Gasthof Islitzer. Der Bach wurde hatte innerhalb von 15min Hochwasser und kam mit Schlamm, Bäumen und Geröll vom Berg. Die Brücken wurden gesperrt und wir mußten drei Stunden warten bis alles sich beruhigt hatte, erst dann kamen wir wieder zur Pension. Am nächsten Tag verzögerte sich die Heimfahrt um 3h, da die Straße unterspült war und erst schweres Gerät die Schäden beseitigte. Am Sonntag, den 18.7.2010 ging es dann nach dem Frühstück zurück nach Berlin, wo wir dann gegen 21 Uhr eintrafen. Dank unseres Hauptsponsors der Vineta 98 WG eG findet auch 2011 wieder eine Hüttenwanderung statt.
|


